Für die Pastor-Gruppe spielen Innovationen und der kontinuierliche Prozess zur Verbesserung eine entscheidende Rolle. Als Hersteller von Feuerlöschern mit fluorfreien Löschmitteln sind wir stolz darauf, an vorderster Front dieser bahnbrechenden Entwicklung zu stehen. In diesem Beitrag möchten wir die Bedeutung von fluorfreien Feuerlöschern hervorheben und ihre Vorteile für die Sicherheit und Umwelt beleuchten.
PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) sind extrem langlebige Industriechemikalien – auch bekannt als „Forever Chemicals“. Wegen ihrer Persistenz, Mobilität und gesundheitlichen Risiken treibt die EU einen schrittweisen Ausstieg voran. Die regulatorische Vorbereitung liegt federführend bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA).
PFOS – verboten seit 2008
Perfluorooctansulfonsäure (PFOS) unterliegt einem EU-weiten Verbot im Rahmen des POPs-Regimes. Herstellung, Inverkehrbringen und Verwendung – einschließlich des Einsatzes in Feuerlöschschäumen – sind vollständig untersagt. PFOS-haltige Schaumlöschmittel sind seit Jahren nicht mehr zulässig.
PFOA – verboten seit 4. Juli 2020
Perfluorooctansäure (PFOA) und verwandte Stoffe fallen unter die POP-Verordnung (EU) 2020/784. Herstellung, Inverkehrbringen und Verwendung sind verboten, der Einsatz in Feuerlöschschäumen eingeschlossen. Übergangsregelungen galten ausschließlich für eng definierte industrielle Spezialanwendungen – nicht für den Brandschutz.
PFHxS – verboten seit 2023
Perfluorhexansulfonsäure (PFHxS) und verwandte Stoffe unterliegen der POP-Verordnung (EU) 2023/1608. Herstellung, Inverkehrbringen und Verwendung sind untersagt – auch in Feuerlöschschäumen.
PFHxA (C6) – gezielte REACH-Beschränkung ab 2026
Undecafluorhexansäure (PFHxA) und verwandte Stoffe werden durch Verordnung (EU) 2024/2462 (REACH, Anhang XVII, Eintrag 79) geregelt, veröffentlicht im September 2024.
Ab 10. April 2026 sind verboten: der Einsatz PFHxA-haltiger Feuerlöschschäume zu Ausbildungs- und Übungszwecken sowie der Einsatz entsprechender Schaumlöschmittel in zivilen Flughäfen (Training und Tests). Hintergrund: Übungsanwendungen gelten als Hauptquelle diffuser PFAS-Einträge in Boden und Grundwasser.
Ab 10. Oktober 2029 folgt das De-facto-Auslaufen der PFHxA-Chemie (C6) im Brandschutz durch weitergehende Verbote für zusätzliche Anwendungsbereiche. Diese Regelung gilt unabhängig vom späteren allgemeinen PFAS-Schaumverbot und richtet sich gezielt gegen C6-basierte Schaumlöschmittel.
PFAS in Feuerlöschschäumen – sektorales EU-Verbot (in Kraft seit 23. Oktober 2025)
Verordnung (EU) 2025/1988 (REACH, Anhang XVII, Eintrag 82) verbietet Inverkehrbringen und Verwendung von Feuerlöschschäumen mit einem PFAS-Gehalt von ≥ 1 mg/L (1.000 ppb).
Die Übergangsfristen im Einzelnen:
Ab 23. Oktober 2026: kein Verkauf fluorhaltiger Schaumfeuerlöscher
Ab 23. April 2027: kein Verkauf fluorhaltiger Schaumfeuerlöscher mit alkoholresistentem (AR) Schaum
Bis 31. Dezember 2030: Einsatz PFAS-haltiger Schaumlöschmittel in tragbaren Feuerlöschern noch zulässig – Übergangsfrist für die vollständige Marktumstellung auf fluorfreie Systeme
Bis max. 2035: bestimmte Hochrisiko-Anwendungen bleiben übergangsweise zulässig, darunter Seveso-III-Betriebe, petrochemische Anlagen sowie bestimmte Offshore- und Schiffsanwendungen – sofern nachweislich keine gleichwertige fluorfreie Alternative verfügbar ist
Geplantes allgemeines PFAS-Verbot
Ein pauschales EU-weites PFAS-Verbot für alle Anwendungen existiert noch nicht. Zeitpunkt und Umfang sind offen. Für Betreiber gilt: Maßgeblich sind ausschließlich die konkret beschlossenen Einzel- und Sektorverbote.
Die EU verfolgt einen klaren, unumkehrbaren Ausstiegspfad aus PFAS im Brandschutz. PFHxA (C6) wird früher und gezielt reguliert – etwa für zivile Flughäfen. Das sektorale PFAS-Schaumverbot ist beschlossen. Fluorfreie Feuerlöschsysteme sind der regulatorische Zielstandard.
Im Streben nach einer nachhaltigen Zukunft und verantwortungsbewusstem Handeln hat sich die Pastor-Gruppe als Wegbereiter für umweltfreundliche Brandschutzlösungen positioniert. Unser Bestreben erstreckt sich nicht nur auf die Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks in unserer Produktion, sondern auch auf die Entwicklung wegweisender Produkte wie fluorfreier Feuerlöscher.
Unsere Feuerlöscher basieren auf modernster Technologie, die eine schnelle und effiziente Brandbekämpfung ermöglicht. Wir setzen auf hochentwickelte Formeln, die nicht nur die Anforderungen der Sicherheitsstandards erfüllen, sondern auch eine optimale Performance gewährleisten.
Die Anwendungsbereiche für fluorfreie Feuerlöscher sind vielfältig und reichen von Wohngebäuden über Büros bis hin zu industriellen und gewerblichen Einrichtungen. Unsere Produkte wurden entwickelt, um in verschiedenen Umgebungen eine zuverlässige Brandbekämpfung zu gewährleisten.
Die Entwicklung von fluorfreien Feuerlöschern ist ein Meilenstein in der Evolution der Feuerlöschtechnik. Als Hersteller setzen wir uns kontinuierlich für Forschung und Innovation ein, um die Effizienz unserer Produkte weiter zu steigern und gleichzeitig die Umweltauswirkungen zu minimieren.
Als Verfechter modernster Brandschutztechnologie sind wir davon überzeugt, dass fluorfreie Feuerlöscher nicht nur die Sicherheit, sondern auch die Umwelt schützen. Durch die bewusste Wahl dieser innovativen Lösungen können wir gemeinsam eine sicherere und nachhaltigere Zukunft gestalten. Schützen Sie, was Ihnen wichtig ist, mit Feuerlöschern, die auf dem neuesten Stand der Technik sind und die Umwelt schonen.
Unsere Philosophie gründet auf einem bewussten Umgang mit natürlichen Ressourcen. Wir setzen Maßstäbe durch die Minimierung des Papierverbrauchs, eine energieschonende Fertigung und die gezielte Reduzierung von Verpackungsmaterialien. Diese Standards reflektieren sich auch in unserer Produktpalette, insbesondere in der Entwicklung fluorfreier Feuerlöscher, die nicht nur brandschutztechnischen Anforderungen gerecht werden, sondern auch die Umweltverträglichkeit in den Fokus rücken.
Die Entwicklung unserer fluorfreien Feuerlöscher basiert auf fortschrittlichster Technologie. Durch innovative Lösungen erreichen wir nicht nur eine hohe Löschleistung, sondern minimieren auch die Umweltauswirkungen. Unser Fokus liegt dabei auf einer nachhaltigen, umweltfreundlichen Technologie, die die Effizienz der Brandbekämpfung steigert.
Als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit präsentieren wir stolz unsere Feuerlöscher der Serie-Green. Diese Serie wird kontinuierlich weiterentwickelt und bietet unseren Kunden eine breite Auswahl an umweltfreundlichen Alternativen für die Brandbekämpfung. Unsere fluorfreien Schaum-, Wasser-,Fettbrand- aus dieser Serie verzichten komplett auf Fluortenside (PFAS) und andere potenziell schädliche Stoffe.
Im Einklang mit unserem Engagement für eine nachhaltige Zukunft sehen wir uns der Herausforderung der per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) gegenüber. Unsere Green-Serie zielt darauf ab, den Fluoranteil in unseren Produkten zu eliminieren und damit einen Beitrag zur Bewältigung dieser globalen Umweltproblematik zu leisten.
Die Thematik der fluorhaltigen Schaumlöschmittel stellt eine bedeutende Herausforderung dar, der wir mit unserer Green-Serie proaktiv begegnen. Pastor setzt ein Zeichen für eine umweltfreundliche Brandbekämpfung und ermutigt dazu, den Weg zu alternativen, fluorfreien Lösungen zu unterstützen. Der Schutz von Mensch und Umwelt steht im Zentrum unserer Mission, und wir laden dazu ein, gemeinsam mit uns die Zukunft der Brandsicherheit zu gestalten.
Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (kurz PFAS) bilden eine Familie von Tausenden organischen Fluorverbindungen, die in vielen alltäglichen Produkten vorkommen und bei der Herstellung oder Anwendung zum Einsatz kommen. PFAS sind daher weit verbreitet. Manche der PFAS-haltigen Substanzen stehen im Verdacht mindestens besorgniserregend zu sein. Beim abwehrenden, vorbeugenden und anlagentechnischen Brandschutz bilden PFAS die Grundlage für viele Feuerlöschschäume, die für flüssig- und flüssigwerdende Stoffe (Brandklasse B) eingesetzt werden. Die zugesetzten Fluortenside erhöhen die Löscheigenschaften des Löschschaums erheblich. Dabei ist die molekulare Zusammensetzung des Stoffes relevant.
Je länger die fluorierte Kettenverbindung ist, desto höher ist i.d.R. die Konzentration an halogeniertem Fluor. Seit geraumer Zeit hat sich die Substanz PFHxA (ein Stoff innerhalb der PFAS-Familie) als „Stand der Technik“ bei vielen Löschschäumen, insbesondere bei Feuerlöschern, etabliert.
Bei dem Stoff PFHxA sprechen wir von einer C6-Chemie, also eine molekulare Kettenzusammensetzung von sechs fluorierten Verbindungen. Der Begriff PFAS ist international festgesetzt. Aus älteren Diskussionen mag noch der Begriff PFC/PFT (perfluorierte Chemie/perfluorierte Tenside) bekannt sein. Die internationale Fachwelt hat sich auf den Begriff PFAS verständigt.
Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) bereitet ein Verbot für alle PFAS-Substanzen vor, da bestimmte Mitglieder dieser Stoffgruppe als besorgniserregend eingestuft sind. Einige PFAS-Verbindungen sind als persistent, bioakkumulierend und toxisch (PBTs) bekannt, während andere als mindestens besorgniserregend gelten.
Die herausragende Eigenschaft von PFAS ist ihre Persistenz, was bedeutet, dass sie sich nur sehr langsam oder gar nicht in der Natur abbauen. Aus diesem Grund werden sie oft als „ewige Chemikalien“ bezeichnet und können über lange Zeiträume in der Umwelt verbleiben. Die anhaltende Freisetzung von PFAS in die Umwelt führt zu steigenden Konzentrationen und kann zu gesundheitlichen Problemen und Krankheiten beim Menschen führen, wie zahlreiche Studien belegen.
Ein weiteres Problem ist die Mobilität und das Potenzial für den langstreckigen Transport (LRTP) von PFAS. Diese Verbindungen können sich im Boden, in Gewässern, im Grundwasser und sogar in der Atmosphäre über weite Entfernungen verbreiten. Sie können über Tiere, Pflanzen und das Trinkwasser in die Nahrungskette gelangen und werden nur langsam im menschlichen Körper abgebaut.
Aufgrund der jahrzehntelangen Freisetzung von PFAS in die Umwelt sind sie bereits ein integraler Bestandteil des natürlichen Kreislaufs, wie Studien zeigen, die hohe PFAS-Konzentrationen im Regen weltweit nachweisen. Angesichts dieser weitreichenden Probleme plant die ECHA ein Verbot für alle PFAS-Substanzen, um die Umwelt und die menschliche Gesundheit vor den schädlichen Auswirkungen dieser persistenten und weit verbreiteten Chemikalien zu schützen.
Die Arbeit der wissenschaftlichen Ausschüsse für Risikobeurteilung (RAC) und sozioökonomische Analyse (SEAC) an den rechtlichen Anforderungen eines Verbotes begann 2023.
Die endgültige Stellungnahme der RAC/SEAC steht noch aus, was aufgrund der Komplexität und des Umfangs des Beschränkungsvorschlags eine bedeutende Herausforderung darstellt. Nach Abschluss dieser Arbeiten wird die Veröffentlichung auf EU-Ebene voraussichtlich Mitte/Ende 2024 erfolgen. Die Mitgliedstaaten müssen dann das Gesetz übernehmen.
Das Verbot bringt stufenweise Anforderungen mit sich. Diese unterscheiden sich von der Risikoeinstufung, so sieht die Fluortransformation im normalen Gewerbe oder der Industrie relativ kurze Übergangszeiten vor, während im Störbetrieb oder bei den Feuerwehren deutlich längere Fristen vorherrschen. Für den Feuerlöscher gilt im Allgemeinen 5 Jahre, mit Inkrafttreten der Regulierung. Die Regelung ist komplex und dynamisch. Sollten Sie Fragen haben oder eine allgemeine Auskunft benötigen, können Sie jederzeit das hinterlegt Kontaktformular (mit Ihrer Fragestellung) ausfüllen und absenden oder Ihr Anliegen direkt per eMail an Fluorine.consulting@pastor-group.de senden.
Das Gesetz legt bereits kurz nach seinem Inkrafttreten Auflagen fest. Die Umrüstung von Feuerlöschern auf fluorfreie Schaumlöschmittel ist unter bestimmten Voraussetzungen bei Kartuschenlöschern möglich.
Wir weisen darauf hin, dass auch geringe Mengen an Fluor zur Überschreitung der gesetzlichen Grenzwerte führen können. Der Betreiber ist in ggfs. in der Nachweispflicht. Es empfiehlt sich jedwede Umrüstung genauestens auf Machbarkeit, Rechtssicherheit und versteckte Kosten zu prüfen.
Konzeptionell ist im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung das Löschmittel an Rahmenbedingungen, das Umfeld und die zu löschenden Parameter anzupassen. Fluorfreie Schaumlöschmittel sind dazu nur eine mögliche Variante. Sofern die Brandrisiken das zulassen, können andere Löschmittel sinnvoll sein:
Namhafter Hersteller kennzeichnen bereits heute schon PFAS-haltige Produkte. Im Zweifelsfall ist der Hersteller/Inverkehrbringer aufzufordern, PFAS-haltige Stoffe zu benennen.
Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat angekündigt, dass sie ein Verbot für den Einsatz von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) in Feuerlöschschäumen vorbereitet. Das Verbot ist Teil eines breiten Bemühens der Europäischen Union, den Einsatz von gefährlichen Stoffen zu reduzieren und den Übergang zu sicheren und nachhaltigeren Alternativen zu fördern.
Dieses Verbot berührt den vorbeugenden Brandschutz, anlagentechnischen Brandschutz und den abwehrenden Brandschutz. Das Thema ist vielschichtig und komplex.
Es gilt viele Fragen zu beantworten.
Kontaktieren Sie uns einfach, indem Sie den untenstehenden Fragebogen ausfüllen.
Unser Expertenteam steht Ihnen zur Verfügung, um Ihre Fragen zu beantworten und Sie über die Auswirkungen dieser wichtigen regulatorischen Änderung zu informieren. Wir sind hier, um Ihnen bei der Einhaltung der Vorschriften zu helfen und Sie bei der Umstellung auf PFAS-freie Alternativen zu unterstützen.
Sicherheit trifft Nachhaltigkeit! Entdecken Sie unsere fluorfreien Feuerlöscher – für eine sichere und umweltfreundliche Zukunft!
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